Springe zum Inhalt

Nicht vergessen!

Mensch und Boot - Mahnmal gegen das Vergessen. Geflüchtete Männer gestalteten im Herbst 2016 unter Anleitung der Bildhauerin Brele Scholz eine Kunstinstallation auf dem Gelände der Kirchengemeinde Thomas Morus in Bonn-Tannenbusch. Diese Installation ist vom 11. Juli 2017 bis zum 23. August 2017 in der Lukaskirche zu sehen. Sie können das Kunstwerk zu den Gottesdienstzeiten und zu den Öffnungszeiten der offenen Kirche betrachten (dienstags und donnerstags, 11:00-12:30 und 16:30-18.30).

Das Kunstwerk und seine Entstehung

Ein Einbaumboot wurde aus dem Stamm einer alten Akazie gehauen, die viele Jahre vor der Kirche im Tannenbusch stand. Individuell gestaltete Büsten stellen die Not und Angst von Menschen auf der Flucht dar. Ein kleines totes Kind liegt vor dem Boot, ein großes Monster erinnert an den Terror, der den Menschen in ihren Heimatländern widerfahren ist.

Die Mitwirkenden: Omar Howeischan, Kohlu Mohamed, Ibrahim Hassan, Ibrahim Mahmoud, Nidal Rashow und Hasan Kola aus Syrien sowie Sharaf Rasho aus dem Irak. Künstlerische Leitung: Brele Scholz, Aachen. Initiator: Diakon Ralf Knoblauch, St. Thomas Morus, Bonn. Finanzierung: Aktion Neue Nachbarn des Erzbistums Köln.

"Mensch und Boot": Kunstinstallation und Künstler in der Lukaskirche
"Mensch und Boot": Künstler zu Gast in der Lukaskirche

Am Sonntag, 16. Juli 2017, waren einige der Künstler in der Lukaskirche zu Gast. Der syrische Künstler Omar Howeischan stellte das Kunstwerk vor und erläuterte, wie es entstanden ist.

Mehr über Geschichte und Entstehung des Kunstwerks erfahren Sie auf der Webseite von St. Thomas Morus, eine ausführliche Bilddokumentation bietet das Erzbistum Köln.