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Neustart Kinder- und Jugendchor

mit unserem neuen Kantor Cleveland Kersh.

Ab 09. Januar immer montags
im Gemeindesaal der Lukaskirche, Kaiser-Karl-Ring 25a:

  • 15.00 - 15.35 Uhr: Kinderchor I (1. und 2. Klasse)
  • 15.45 - 16.20 Uhr: Kinderchor II (3. und 4. Klasse)
  • 16.30 - 17.05 Uhr: Kinderchor III (5. bis 7. Klasse)
  • 17.15 - 18.00 Uhr: Jugendchor (ab 8. Klasse)

Keine Gebühr. Weitere Informationen und Anmeldung bei Cleveland Kersh, bachscholar@gmail.com.

Cleveland Kersh zum Konzept des Kinder- und Jugendchors:

Warum eine neue Aufteilung in kleinere Gruppen?

Nach meiner Erfahrung lernen Kinder besser wenn sie mit Gleichaltrigen gruppiert sind. Darüber hinaus sind sie in relativ kleinen Gruppen weniger abgelenkt und können zugleich mehr individuelle Aufmerksamkeit erhalten. Zudem fördern kürzere Unterrichtsabschnitte ihre Konzentration und Aufmerksamkeitsspannen. Je nach persönlicher Entwicklung kann jedes Kind im Laufe der Zeit in fortgeschrittenere Gruppen avancieren. Zusätzlich lernen Kinder schnell, dass höheres musikalisches Können durchaus zur eigenen Motivation wird. Das soll aber nicht heißen, dass wir dabei keinen Spaß haben!

Was sind unsere Ziele?

Ich setze mich dafür ein, junge Menschen zu selbstständigen Musikern auszubilden. Das Notenlesen ist ein großer Teil davon. Ein Äquivalent hierzu wäre die Fähigkeit ein Kochrezept nicht nur lesen zu können, sondern es dann auch mit Versiertheit in der Zubereitung tatsächlicher Speisen frei anzuwenden.

Einige Ihrer Kinder beschäftigen sich bestimmt schon mit Instrumentalmusik und haben bereits Notenlesen gelernt. Das ist schon eine gute Grundlage. Und obwohl der Tonhöhensinn auch ein wichtiger Teil des Spielens von Blas- und Streichinstrumenten ist, besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen dem Erzeugen von Tönen auf einem Instrument, also einem primär mechanischen Prozess, und dem eigenständigen Finden dieser Töne mit der eigenen Stimme. Das verlangt ein „inneres Hören“ (der englische Fachbegriff hierfür ist “audiation”) um die richtigen Töne zu erzeugen. Schlussendlich entwickeln sich Kinder mit der Fähigkeit des „inneren Hörens“ zu unabhängigeren Musiker*innen die jede Musik schneller und leichtfertiger erlernen. Es ist eine Fähigkeit fürs Leben die ich unseren jungen Musikern erreichbar machen möchte.

Bildung musikalischen Könnens braucht Zeit... jeder neue Anfang braucht Zeit! Mit Thomas Neuhoffs ausgezeichnetem Musikprogramm als Ausgangsbasis wird es uns eine Freude sein es weiterzuführen und darauf aufzubauen.

Bild von Gustavo Rezende auf Pixabay