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Gottesdienste in der Karwoche und zu Ostern finden dieses Jahr vor Ort (wenn auch nicht immer am gewohnten Ort) und im Internet statt. Wir werden neue Formate ausprobieren: Am Gründonnerstag gibt es einen Online-Gottesdienst mit Abendmahl, und die Osternacht werden wir im Innenhof des Gemeindeforums feiern. Die meisten Gottesdienste feiern wir in der Lukaskirche, und wer nicht kommen kann oder will, kann an vielen Gottesdiensten auch per Videostrem teilnehmen. Wenn Sie vor Ort teilnehmen wollen, müssen Sie sich vorher anmelden. Wir bitten um Verständnis, dass sie nicht (oder nur per Internet) teilnehmen können, wenn die vorgesehene Teilnehmerzahl erreicht ist.

Die Gottesdienste mit Links zur Anmeldung im Überblick:

* Bei diesen Gottesdiensten ist im Gemeindebrief ein anderer Ort angegeben.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Gottesdienstseite.

Bild von congerdesign auf Pixabay

Das letze Abendmahl. Glasfenster im Basler Münster.
Das letze Abendmahl. Glasfenster im Basler Münster.
Am Gründonnerstag feiern wir um 18.00 einen Gottesdienst mit Pfarrrerin Michaela Schuster in der Lukaskirche. Der Gottesdienst wird in gewohnter Weise per Videostream übertragen. Liturgie, Lesungen und Predigt werden das Heilige Abendmahl zum Thema haben, auch wenn wir es nicht in gewohnter Weise feiern werden. Wenn Sie vor Ort teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte hier an.

Bild von Hans Braxmeier auf Pixabay

Am Gründonnerstag (01. April 2021) feiern wir um 19.30 Uhr einen Online-Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrer Schäfer wird den Gottesdienst von der Lukaskirche aus leiten, Thomas Neuhoff und die Geigerin Amanda Zhu aus dem Bundesjugendorchester werden musizieren. Texte gibt es digital. Was tun Sie zur Vorbereitung?

  • Installieren Sie einen Zoom-Client. Zum Download.
  • Bestellen Sie Zugangsdaten per E-Mail an peter.kirrinnis@ekir.de. Wir schicken sie Ihnen dann per E-Mail.
  • Besorgen Sie Brot und Wein oder Traubensaft.

Kurz vor dem Gottesdienst:

  • Stellen Sie ein Stück Brot und Wein oder Traubensaft bereit.
  • Stellen Sie Rechner, Tablet oder Handy bereit.
  • Wenn Sie mögen, wählen Sie sich einige Minuten früher ein, um die Technik auszuprobieren.
  • Es wäre schön, wenn alle eine Kerze anzündeten, die im Bild sichtbar ist.

Nach dem Gottesdienst: Online-Kollekte der EKiR, Osterspende von Brot für die Welt, Spenden für die Sozialberatung auf das Konto der Lukaskirchengemeinde.

Bild von congerdesign auf Pixabay

Worauf bauen wir? Zu dieser Frage haben Frauen aus Vanuatu den Gottesdienst zum diesjährigen Weltgebetstag vorbereitet. Wir feiern am am Freitag, 05. März 2021, um 19 Uhr in der Lukaskirche. Bitte melden Sie sich hier an. Anders als bei den Sonntagsgottesdiensten gibt es keinen Livestream.

Wer weiß schon, wo Vanuatu liegt und dass es überhaupt existiert? Niemand hat Vanuatu auf dem Schirm und nur im Weltrisikobericht steht der Inselstaat im Südpazifik an erster Stelle. Mit 99,88 Prozent Wahrscheinlichkeit wird Vanuatu durch durch den steigenden Meeresspiegel, von Zyklonen, Erdbeben oder einem Vulkanausbruch heimgesucht.

"In Gott steht und gründet Vanuatu" - heißt es auf dem Landeswappen der 83 Inseln. Wenn der Boden unter uns schwankt, fragen wir neu nach dem, was uns wichtig ist. Worauf bauen wir? Christinnen aus Vanuatu, die in diesem Jahr den Weltgebetstag vorbereitet haben, legen uns diese Sorge ans Herz. Ihre Antwort: "Danke für die fruchtbaren Böden, die frische Luft, die saubere Umwelt, für den strahlenden Sonnenschein, das blaue Meer und für das stille, ruhige Wasser der Vanuatu-Inseln." Mit ihnen beten wir an diesem Freitag dafür, dass auch unsere Kinder und Enkelinnen noch eine bewohnbare Erde vorfinden. Entschieden gegen den Klimawandel handeln müssen wir jeden Tag.

An den Donnerstagen der Passionszeit (18. Februar bis 25. März) feiern wir jeweils um 19.30 Uhr Passionsandachten im Gemeindeforum Auerberg. Wir greifen darin das Thema der diesjährigen Fastenaktion der evangelischen Kirche auf: Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden.
...weiterlesen "Sieben Wochen ohne Blockaden – Passionsandachten"

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Seit 1996 ist der 27. Januar ein offizieller Gedenktag der Bundesrepublik Deutschland, seit 2018 auch ein besonderer Gedenktag der Evangelischen Kirche.

"Die bösen Geister zeigen sich heute in neuem Gewand. Mehr noch: Sie präsentieren ihr antisemitisches, ihr völkisches, ihr autoritäres Denken als Antwort für die Zukunft, als neue Lösung für die Probleme unserer Zeit." So Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede in Yad Vashem am 23. Januar 2020. Über diese Rede und weitere Veranstaltungen zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus war und ist viel in den Medien zu sehen, zu hören und zu lesen. Das ist gut und bitter nötig.

Nötig ist auch, dass wir dieser Entwicklung entgegegentreten, als Christen und als Staatsbürgerinnen. Einige Vorschläge, wie Sie diesen Gedenktag ganz prakisch würdigen und gestalten können: Vertiefen Sie Ihr Hintergrundwissen. Überlegen Sie, wie Sie rechten Parolen begegnen können. Beten Sie für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit. Drei Materialvorschläge zum Einstieg:

Antisemitismus ist Gotteslästerung. So einfach lässt sich die Position der Evangelischen Kirche zusammenfassen. Wir sind gefordert.

Peter Kirrinnis