Springe zum Inhalt

25 Jahre im Dienst der Nächstenliebe

Lukas-Gemeindediakonie – Hilfe und Krankenpflege zu Hause. Das 25-jährige Jubiläum feierten wir in einem Festgottesdienst am Sonntag, 8. Mai 2022.

Am 1.1.1997 nahm die ambulante Pflege in Trägerschaft der Lukaskirchengemeinde ihre Arbeit auf. Der Blick zurück auf 25 Jahre zeigt, dass der Mut des damaligen Presbyteriums und die Bereitschaft der ersten Fachkräfte, dieses Wagnis einzugehen, bis heute Früchte trägt: Die Lukas-Gemeindediakonie hat sich fachlich sehr gut etabliert und ihre diakonische Strahlkraft bewahrt. Sie genießt einen guten Ruf im Viertel und darüber hinaus.

Und so stand der Festgottesdienst anläßlich dieses besonderen Jubiläums ganz im Zeichen des Dankes.

Pfarrerin Michaela Schuster dankte dem Leitungsteam und den Mitarbeitenden, die mit hoher Fachlichkeit und im Geist der Nächstenliebe im Gebiet der Lukaskirchengemeinde tätig sind. Wenn man sich bewusst macht, dass die Pflegenden für manche Patient*innen der einzige menschliche Kontakt am Tag sind, wird die mitfühlende Zugewandtheit, das offene Ohr und freundliche Wort umso bedeutsamer. Es ist eine unbezahlbare Medizin.

Auf die Kombination aus Professionalität und diakonischer Haltung legt das Leitungsduo Petra Kensziora/Gudrun Scheliga besonderen Wert. Auch dort, wo sonst niemand ‚zuständig‘ ist, an den unbezahlten Schnittstellen, sind die Mitarbeitenden für die Menschen da, die Hilfe brauchen. Das ist möglich Dank der Unterstützung durch die Gemeinde und vor allem den Freundeskreis.

In einer Jubiläumskampagne wirbt die Lukas-Gemeindediakonie um 25 neue Freunde und Freundinnen, die mit ihrer Spende die Zukunft dieses Erfolgsmodells sichern helfen. Werden auch Sie Mitglied im Freundeskreis! Den Flyer des Freundeskreises und das Beitrittsformular finden Sie hier.

In seinem Grußwort dankte Superintendent Pfarrer Dietmar Pistorius den Pflegenden und diakonisch Tätigen für ihr Engagement: „Sie sind die Visitenkarte einer den Menschen zugewandten Kirche. Herzlichen Dank dafür.“ Der Presbyteriumsvorsitzende Pfarrer Michael Schäfer blickte zurück auf die Anfänge und fasste dankbar zusammen: „Nach wie vor haben wir es geschafft, dass die Gemeindediakonie in der Gemeinde bleiben konnte. Sie ist sichtbar. Die Autos zeigen: Gemeinde ist mobil.“

Auch zahlreiche Kooperationspartner äußerten sich anerkennend, so zum Beispiel die Leiterin eines ambulanten Palliativ- und Hospizdienstes: „Für die Menschen in Ihrem Quartier sind Sie eine sehr wichtige Institution und eine tragende Säule für alle, die in Krankheit und Alter Hilfe benötigen. Denn so oft geht das, was Sie leisten über das normale Maß hinaus. So arbeitet unser Dienst schon viele Jahre sehr gerne mit Ihnen zusammen, um die von Ihnen betreuten, schwerstkranken Menschen und deren Angehörige palliativ und hospizlich zu begleiten und zu stützen.“

Auch viele Angehörige und Patient*innen waren der Einladung zum Festgottesdienst gefolgt. Bei einem Empfang im Anschluss wurde fröhlich weiter miteinander gefeiert.

Weiterführende Informationen zur Lukas-Gemeindediakonie finden Sie im aktuellen Gemeindebrief auf den Seiten 6-10.